Eco-Methode: Gedanken einfach ziehen lassen ... 

Wir geben dem Glück neue Chancen wenn wir Körperlich aktiv sind, denn jede körperliche Bewegung ist ein natürliches Antidepressivum. Ein schöner Spaziergang an der frischen Luft – am besten im Wald – fördert die Verarbeitung psychischer Themen und die seelische Entwicklung. Zudem soll der Aufenthalt im Wald auch depressive Stimmung, Angst und Zorn verringern. Es werden Stresshormone abgebaut und dadurch steigt die Vitalität.

Tatsächlich hat eine Studie von der Universität in Essex im Jahr 2007 herausgefunden, dass 90% der Probanden mit Depression ein höheres Selbstbewusstsein nach einem Spaziergang durch einen wunderschönen Park verspürten und fast drei Viertel fühlten sich weniger depressiv. Eine weitere Studie von derselben Universität eröffnete, dass ein überwältigender Anteil von 94% der Menschen mit einer depressiven Störung sich glücklicher fühlten, nachdem sie in der Natur waren.

In einer interessanten Studie, geleitet von den Forschern der Stanford Universität, wurde herausgefunden, dass diejenigen die 90 Minuten in der Natur verbringen, im Gegensatz zu den städtischen, verkehrsregen Gegenden, einen bedeutenden Rückgang bei depressiven Symptomen zeigten. Tatsächlich zeigte das Gehirn nach einem Spaziergang in der Natur weniger Aktivität in dem Bereich an, der normalerweise bei denjenigen mit Depression aktiv ist.

Zusätzlich haben Forscher an der Duke Universität herausgefunden, dass ein reiner 30-minütiger Spaziergang drei Mal in der Woche wirksamer war, als ein Antidepressiva. Diese Forscher haben auch herausgefunden, dass diejenigen welche die Natur in sich aufnahmen, weniger Angst und Stress fühlten und sich in weniger negativen Selbstgesprächen wiederfinden. Man sagt, dass es einen besseren Sinn an Wohlbefinden und Glück bringt. 

Ein Gang durch die Natur hat heilende Wirkung:

⇒ Einfache, entspannte Gespräche zwischen Ihnen und mir beim Spazieren gehen
⇒ Abschalten, sich neuen Impressionen hingeben
⇒ Handlungsmodelle entwickeln
⇒ Verstand in Einklang bringen
⇒ Von der Natur inspirieren lassen
⇒ Eigene Gedanken und Lösungen finden
⇒ Zu sich kommen

Wer viel läuft, ist selbstbewusster, gesünder und glücklicher. Das wusste offensichtlich auch schon der berühmte griechische Arzt Hippokrates von Kos (um 460 bis 370 v. Chr.). Er wurde schon zu Lebzeiten sehr verehrt und gilt als Vater der „modernen“ Medizin. Sein Credo: „Gehen ist des Menschen beste Medizin.“ Und die aktuelle Forschung belegt klar, dass all diese Effekte noch ausgeprägter sind, wenn man nicht nur irgendwie, sondern mit Achtsamkeit und in der Natur geht.


Ihre
Doris Matthey
gepr. Psychologische Beraterin


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